Dafür kämpfe ich

Arbeit: Gute Jobs im Wedding fördern

Gute Jobs sichern Menschen und ihre Familien finanziell ab. Sie schützen vor Kinderarmut und ersparen den Gang zum Amt. Gute Jobs produzieren nachhaltig und schützen das Klima.

Für den Wedding ist das die Handwerkerin, die Berlins Häuser endlich energetisch modernisiert. Es ist der ordentlich bezahlte Erzieher, der Eltern die Möglichkeit gibt, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Und es ist die Designerin, die Kunst und Produkt zusammenführt.

KiTa, Schule & Weiterbildung

Traurig aber wahr: Berlins Bildung ist das Schlusslicht Deutschlands. Konkret heißt das: Es fehlen 150 Lehrerinnen und Lehrer, die Schulgebäude haben einen Sanierungsbedarf in Millionenhöhe und vielenortens fehlen KiTa-Plätze.

Bildung darf keine Mangelware sein, weil sie Menschen Chancen nimmt. Deshalb ist es Zeit, die Schulen zu sanieren, mehr Pädagoginnen und Pädagogen einzustellen und Schulen mit Einrichtungen der Jugend-, Sozial- und Familienpolitik besser zu vernetzen. KiTa-Plätze dürfen keine Mangelware sein und Studiengebühren gehen gar nicht.

Geschlechterpolitisches

Aufgewachsen ohne den goldenen Löffel weiß ich, wie wichtig ein guter Job ist. Er bestimmt unser Selbstverständnis, unseren Alltag und die eigenen Möglichkeiten. Das Gleiche gilt für Familie und Freunde. Deswegen will ich gute Jobs fördern und Arbeitskulturen verändern: Familie und Beruf müssen besser miteinander vereinbar sein! Da müssen wir ran!

Mieten bezahlbar halten!

Bevor die Mieten ins Unerschwingliche steigen, heißt es jetzt, Mietsteigerungen zu stoppen! Mit niedrigeren, kiezspezifischen Grenzen für Mieterhöhungen. Mit einem „Nein!“ zur Umlage von überflüssigen Luxussanierungen auf Ihre Miete. Und mit der Vermietung von Gesobau- und Degewo-Wohnungen an Menschen mit geringem Einkommen.

Müll

Für die meisten ist der Kiez Wohnzimmer, Balkon und Garten zugleich. Und im eigenen Kiez stört der Müll. Außerdem schadet Schmutz dem Umweltschutz. Doch keine Sorge, beim Umweltschutz, da kennen wir uns aus!

Stark machen werde ich mich für weniger Müll in den Straßen, Plätzen, Parks und der renaturierten Panke.

Integration & Inklusion: niemandem Chancen versagen!

Dabei sein, lautet das Ziel – ob als Behinderte in der Grundschule, als Migrant unter Abiturienten oder als Frau in Führungsetagen der Wirtschaft. Den Kiez so zu gestalten, dass Menschen unabhängig vom Geldbeutel der Eltern, der Herkunft, den körperlichen und geistigen Fähigkeiten, dem Geschlecht oder Lebensstil gleiche Chancen haben, ist wichtig.

In Berlin entscheidet die Herkunft am stärksten über den Bildungserfolg. Abitur nur für Anna und Mesut ohne Schulabschluss? Ohne uns! Wir streiten für bessere Schulen und eine soziale Mischung in jedem Klassenraum, weil Kinder am besten von einander lernen. Jugendliche ohne Schulabschluss werden wir gemeinsam mit der Berliner Wirtschaft weiterqualifizieren. Die Ausländerbehörde wollen wir bürger*innenfreundlicher gestalten und in die Bezirke verlegen. Schulen, Verwaltung und Polizei müssen sich endlich öffnen für Menschen mit Migrationshintergrund.

Kitas, Kinderläden, Schulen und Universitäten müssen endlich so gestaltet werden, dass Behinderte dort gemeinsam nicht Nichtbehinderten lernen. Anstatt über Behinderte zu reden, schicken wir Bündnisgrüne einen Gehörlosen in das Bezirksparlament, um die Barrieren aus dem Weg zu räumen.